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Dienstag, 1. Dezember 2009

OS X: OpenSSL Create Certificate Request

Eher für mich selbst zur Erinnerung, aber natürlich auch für alle die ab und an Zertifikate (z.B. bei RapidSSL) requesten müssen.

Erstmal die OpenSSL Config überarbeiten, ist eigentlich selbsterklärend. Keysize aus 2048 und alle Defaults ausfüllen, dann ist es später einfacher mit der Command Line:

mate /System/Library/OpenSSL/openssl.cnf

Dann den eigentlichen Key generieren:

openssl genrsa -des3 -out sampleprivate.key 2048

Jetzt den Certificate Request (PKCS#10) generieren:

openssl req -new -key sampleprivate.key -sha1 -out sampleprivate.csr -config /System/Library/OpenSSL/openssl.cnf

Zur Kontrolle nochmal alles in plain text anzeigen lassen:

openssl req -text -in sampleprivate.csr

Der Request muss jetzt zum Zertifikats-Anbieter, bei der Auswahl zwischen den $15 und $1.500 Zertifikaten der verschiedenen Anbieter hilft vielleicht dieser Merksatz weiter:

Anyone who selects a public CA on a factor other than price fails to understand the trust models that underlie today’s use of CAs
— Lucky Green

Nach Abschluss des mehr oder weniger ästhetischen Web-Wizard, der Bezahlung der vergoldeten Bits und der wahnsinnig aufwändigen Identitäts-Verifikation ("und Sie sind ganz bestimmt Herr Müller von Microsoft?") kommt auf irgendeine Art das Zertifikat zurück - das speichern wir unter "samplecertificate.cer" und daraus können wir dann ein PKCS#12 (P12) bauen:

openssl pkcs12 -export -out samplepackage.p12 -in samplecertificate.cer -inkey sampleprivate.key

Das wars.


Montag, 2. Februar 2009

Internetnutzer: Mac OS legt zu, Windows leicht rückläufig

Die Nachricht aus Heise muss ich hier kurz bloggen, damit ich die Zahlen später mal parat habe:

Internetnutzer: Mac OS legt zu, Windows leicht rückläufig Meldung vorlesen und MP3-Download Geräte mit Apple-Betriebssystem wurden im ersten Monat des Jahres häufiger im Internet gesichtet als noch im Dezember 2008. Um drei Prozent wuchs der Anteil von Mac OS X unter den eingesetzten Betriebssystemen, wie die Marktforscher von Net Applications ermittelt haben. Als Grundlage dieser Erhebung dienen die gesammelten Daten von etwa 160 Millionen Internetnutzern, die das Unternehmen im Auftrag seiner Kunden erfasst hat. Der Anteil des Mac OS beträgt demnach nun 9,93 Prozent, während Windows leicht um ein halbes Prozent auf 88,27 Prozent zurückfiel. Linux hat ebenfalls leicht verloren und rangiert mit 0,82 Prozent weiterhin auf dem dritten Platz. Für FreeBSD entschieden sich unverändert 0,01 Prozent. Das iPhone konnte im Januar um 9 Prozent zulegen, somit waren 0,48 Prozent von den etwa 160 Millionen von Net Applications gezählten Surfern mit einem Apple-Handy im Netz. Nach Informationen des Fortune-Blogs Apple 2.0 konnte der iPod Touch nach erfolgreichem Weihnachtsgeschäft 37,5 Prozent hinzugewinnen und beträgt nun 0,11 Prozent – demnach würde einer von tausend Internetnutzern mit einem Touchscreen-iPod surfen. In niederen Sphären bewegen sich die Anteile der Spielkonsolen: Nur 0,04 Prozent der Anwender surften mit einer PlayStation 3 und 0,01 Prozent mit einer Wii. (rei/c't)

link: heise online - 02.02.09 - Internetnutzer: Mac OS legt zu, Windows leicht rückläufig


Dienstag, 20. Januar 2009

Der kurze Weg von Vista zum Leoparden

Dann will ich mal loslegen - nach fast 20 Jahren Microsoft (MS-DOS 3 bis Windows 7) ist auf meinem Notebook jetzt nativ OS X. Ich kann es selbst noch nicht ganz glauben, aber es scheint mir ernst zu sein. 

Als Mitarbeiter eines Microsoft-Partnerunternehmens ist es natürlich eigentlich eine Nestbeschmutzung. Ich meine, selbst in Zeiten von Windows 95/98/ME - in denen es wirklich allen Grund gab zu wechseln - bin ich bei Redmond geblieben, wobei ich diesen Win 9x-Mist nie mitgemacht habe, denn MS hatte ja bereits damals Dave Cuttler's Windows NT in Petto, nur das Bill irgendwie niemandem davon erzählen wollte. Wie auch immer, in dieser Zeit war es bei mir bereits NT und abgesehen von Namen, Kosmetik und einer Menge anderen Kram ist es ja immer noch irgendwie NT - auch wenn es jetzt Windows 7 wird.

In all den Jahren ist mir aber auch nie ernsthaft die Idee gekommen zu wechseln, Linux war mir am Client zu chaotisch und Apple kam mir nie wirklich in den Sinn, schliesslich war es zwar schon lange schön anzusehen aber es fehlte mir fast alles, mit dem ich täglich arbeiten muss.

Aber 2007 kamen die Intel-Macs - und plötzlich hatte ich einen DualBoot-Notebook mit Vista und OS X. Zunächst war ich eher selten in OS X, aber die wenigen Male waren bereits recht angenehm. Keine "Hänger", flüssiges Arbeiten, lange Laufzeit, lauter verdammt hübsche Applikationen. Aber ich musste ja mit Exchange, DevStudio, Office, etc. arbeiten.... obwohl dieses F... Vista einem allen Grund gab es zu hassen.

Dann kam ein neuer MacBook Pro, Ende 2008. Jetzt wird es eigentlich Paradox: Dieser neue Macbook Pro hat einen brandneuen NVIDIA-Chipset. Und es gibt viele Stimmen in den Foren, die den gleichen Eindruck haben, den ich leider auch bekommen musste: Dieses Ding ist noch nicht ganz Windows-kompatibel. Bootcamp-Driver hin oder her, Vista läuft alle Paar Stunden in den Blauen. Auch die neuen, generischen NVidia-Treiber haben keine Besserung gebracht. Schlussendlich hat mich also wahrscheinlich ein Apple-Bug zu Apple gebracht: Nach zwei, drei Wochen Vista in VMWare Fusion hab ich mich immer öfter in native OS X wiedergefunden. Die Mails waren einfach schneller in Mail, der Firefox ist sowieso da, Microsoft Remote Desktop, Microsoft Office Communicator (IM), Adobe Photoshop - selbst Keepass war da. 

An Neujahr war es dann soweit: Ich hab' meine Bootcamp-Partition "Physical to Virtual"-konvertiert und alles auf primär-OS X umgestellt. Ein paar Tage später kam dann noch iWork '09 - und meine Office 2007 Docs waren plötzlich auch ohne Windows nutzbar. To make a long story short: Ich bin "geswitched" (schreibt man das so?), die Windows-VM boote ich vielleicht noch einmal die Woche - Tendenz fallend.

Dieser Blog soll jetzt den weiteren Werdegang dokumentieren, dabei vor allem die wichtigsten Windows-Applikations-Alternativen auf OS X vorstellen, all den anderen "Switchern" den Weg einfacher machen und zu guter Letzt für mich selbst eine Hilfe sein, mich immer wieder an wichtige Details zu erinnern.

Viel Spass!